Vergleich der aktuellen Lage des Büromarktes mit vergangenen Rezessionen

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Angesichts der durch COVID-19 verursachten Allgegenwart von Fernarbeit versuchen Unternehmen, ihre Büros zu verkleinern. Und jetzt, wo eine Rezession immer mehr Realität wird, vergleichen Experten die aktuelle Marktlage mit vergangenen Finanzkrisen, um herauszufinden, wie sehr Büroeigentümer genau leiden werden. Leider zeichnet ein Blick auf vergangene Finanzkrisen kein schönes Bild, da jede der drei vorangegangenen Rezessionen zu einem Einbruch der Bürobelegung geführt hat.

Der Prozentsatz der derzeit vermieteten US-Büroflächen ist deutlich niedriger als zu Beginn der Rezession 2001 (oder Subprime-Hypothekenkrise). Obwohl entlang des Sunbelt eine anhaltende Nachfrage nach Büroflächen besteht, befinden sich die Leerstandsquoten in mehreren Großstädten auf dem höchsten Stand seit Jahren. Die Dinge könnten im Vergleich zur Rezession von 2008 besser aussehen, da Hausbesitzer jetzt weniger Zahlungsausfälle erleben, aber dieser Optimismus scheint nur von kurzer Dauer zu sein. Analysten und Kreditgeber sind sich einig, dass Zahlungsausfälle bald folgen werden. Nachdem die Federal Exchange Commission die Zinsen erhöht hat, wird über Massenentlassungen und Geschäftsschließungen spekuliert

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Der Druck durch steigende Zinsen und sinkende Nachfrage treibt die Immobilienwerte in vielen Bürogebäuden bereits nach unten, und eine Rezession wird die Situation nur noch schlimmer machen. Die meisten Büromietverträge haben eine Laufzeit zwischen fünf und zehn Jahren, da die Leerstandsraten wahrscheinlich mit ihnen steigen werden, wenn die Wirtschaft nachlässt. In diesem Fall müssen Bürobesitzer möglicherweise kreativ werden, wie sie ihre Räume nutzen oder welche Arten von Mietern sie unter Vertrag nehmen können.